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16
April
"The Re-distribution of the Sensible" at Magnus Müller
![]() Leicht museal-institutionell angehaucht, das Ganze -– obwohl es in einer Galerie stattgefunden hat. Aber vielleicht macht das ja auch der institutionskritische Kontext selbst, dass der Kontext auf einmal institutionell gefestigter wirkt als er eigentlich ist, eher Micro-Museum denn Galerie und das ist definitiv ein Unterschied. Institutionskritik resultiert in Institutionalisierung. Das war weder nette Verkaufsausstellung, noch Koks-gepushte Superstar-Show, auch keine Politisierung/Kontextualisierung im Hinblick auf die Marktformatierung des Galerienbetriebs: statt dessen straighte, mittels Rancière-Zitat schon im Titel philosophisch festgeklopfte Politisierung im Sinne der ‚Aufteilungen und Wiederaufteilungen des Sinnlichen’, großer Stil, wie gesagt, eher Museum als Galerie. Ob das allerdings so gut ist, seinen Rahmen derart selbst umzuschreiben und die Galeriewände mit etwas Museumsweiß zu überstreichen, sei dahingestellt. Hat ja dann doch in einer Galerie stattgefunden und die Preisliste lag auch an jeder Ecke deutlich sichtbar aus. Etwas überambitioniert, könnte man sagen. Auf der anderen Seite aber dann halt genau darin auch ein Statement in punkto Aktionspotential und Möglichkeitsspielraum von Kunst. Soweit nur mal ein kurzes brainstorming dazu. Auf jeden Fall später mehr...
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